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Atlantis - Leben in vollkommener Balance zwischen Mensch und Natur

Provozierende These

Entstand die Zivilisation früher als bisher geglaubt?

Graham Hancock stellt die These auf, dass die Ursprünge der Zivilisation möglicherweise Tausende Jahre weiter zurück liegen als Wissenschaftler bisher annehmen.

Hancock behauptet, dass die Zivilisation nicht in Mesopotamien entstanden sei, sondern vor mehr als 10.000 Jahren in großen Städten begann. Unter Wasser werden immer mehr Entdeckungen gemacht, die darauf hinweisen, dass unsere Vorfahren viel früher im “Baugeschäft” waren als bisher angenommen.

Versunkene Zeugnisse

Bei Sonar-Messungen vor der Nordwestküste Indiens wurden zwei erstaunliche Unterwasser-Städte entdeckt. Indiens Atlantis ging vor siebentausend Jahren unter: Die zweitausend Fundstücke könnten Zeugnisse der ältesten Zivilisation der Menschheit sein. Vor der Küste Japans haben Taucher riesige Steinkreise gesichtet. Sind sie ein Werk der Yomon, einem geheimnisvollen Volk, das schon vor zwölftausend Jahren in Japan lebte? Auch vor der Küste Taiwans stieß man auf mächtige Mauern, die am Ende der Eiszeit auf Land standen, das Taiwan mit China verband.

Ursprung der Zivilisation

Bislang gingen Wissenschaftler davon aus, dass die frühesten Spuren von Zivilisation etwa zehntausend Jahre alt sind – als man begann Land urbar zu machen. Experten behaupten, dass der Mensch erst vor etwa fünftausend Jahren begann, monumentale Architekturen zu bauen. Die ersten Hochkulturen entstanden in Ägypten, in Mesopotamien und bald danach die Indus-Kultur in Nordwest-Indien.

Hancock dagegen glaubt, dass die Ursprünge der Zivilisation möglicherweise Tausende Jahre früher begannen. Denn während der Eiszeit waren große Teile der Erde mit einem drei Kilometer dicken Eispanzer bedeckt. Als das Eis schmolz, stieg der Meeresspiegel um 120 Meter an und überflutete tief liegende Landzonen. Eine Erdmasse tauchte unter, die größer war als Nordamerika und Australien zusammen. Deshalb sucht Hancock auf dem Meeresgrund nach versunkenen Königreichen der Eiszeit, die Zeugnis der ältesten Zivilisation der Menschheit sein könnten.

Sintflut-Mythen

Veränderungen eiszeitlicher Küstenregionen

Hancock vergleicht uralte Sintflut-Mythen: Er ist sich sicher, dass die biblische Überlieferung von der Arche Noah oder auch die Sage von Atlantis auf historischen Ereignissen beruhen.

Hancock findet heraus, dass die überlieferten Sintflutmythen den wissenschaftlichen Untersuchungen zu den Ereignissen der Eiszeit ähneln.

Arche Noah und Atlantis

Jeder kennt die Geschichte von der biblischen Sintflut und Noahs Arche. Wie all die anderen Überlieferungen bezieht auch sie sich nach Ansicht Hancocks auf historische Ereignisse. Atlantis ist wohl die berühmteste untergegangene Stadt der Geschichte.

Nach Plato, der uns die Geschichte von Atlantis überliefert hat, ging die Sagenstadt vor neuntausend Jahren unter. Neueste geologische Untersuchungen zeigen, dass vor neuntausenn Jahren tatsächlich große Teile der Erde überflutet wurden. Es war die letzte von drei abrupten Schmelzphasen. Auch vor vierzehntausend und vor elftausend Jahren gab es dramatische Anstiege des Meeresspiegels.

Gewaltige Wasserwand

Es gibt eine Vielzahl von Hinweisen, die auf plötzliches Abschießen großer Wassermassen vom Eispanzer schließen lassen. Es ergossen sich so gewaltige Wassermassen, dass riesige berghohe Wellen aufgelaufen sein müssen. Während der Flut wurde die Wasserwand immer höher, schneller und immer mehr Wasser sammelte sich an. Die Flutwelle raste mit ein paar Hundert Stundenkilometern, war an die siebenhundert Meter hoch und bis zu 1600 Kilometer lang. Es war die größte aller Katastrophen der Menschheit.

Anhand anschaulicher Computergrafiken kann man erkennen, welche Regionen vor zwanzigtausend Jahren trocken lagen, bevor es vor vierzehntausend und vor elftausend Jahren plötzliche Anstiege des Meeresspiegels gab. Danach sind die Menschen von den kalten Regionen im Norden zu den milderen Breiten Richtung Äquator gewandert.

Spurensuche auf Malta

Eindrucksvolle Zeugnisse der Frühgeschichte

Auf der kleinen Insel von heute könnte einst die Geschichte der Zivilisation begonnen haben. Archäologen gehen davon aus, dass Maltas Tempelanlagen zu den ältesten der Welt gehören.

Während der Eiszeit war Malta Teil einer Landmasse, welche die Insel mit Sizilien und dem europäischen Festland verband.

Gigantische Blöcke

Auf Malta befinden sich riesige Tempel, gebaut aus kolossalen Felsplatten. Gigantija heißen die Tempel treffend. Ihr Alter wird auf 5700 Jahre geschätzt. Gebaut also tausend Jahre vor Stonehenge in England oder den Pyramiden in Ägypten. Wer konnte so etwas bauen? Die Menschen, die mit so gigantischen Blöcken hantierten, waren sicher keine Anfänger. Sie müssen Teil einer viel älteren Kultur gewesen sein.

Malta ein Teil von Atlantis?

Einige Forscher vertreten die These, Malta sei einst Teil des untergegangenen Sagenlandes Atlantis gewesen. Ein wichtiges Beweisstück dafür sind seltsame, parallele Furchen im Fels, die wie Wagenspuren aussehen. Die Funktion der Furchen konnte nie geklärt werden. Aber man ist sich einig, dass sie von Menschen gemacht sind. Sie könnten Teil der Kanäle sein, die der griechische Philosoph Plato in seinen Atlantis-Texten erwähnt hat. Einige sagen, sie wären benutzt worden, um Megalithe von den Steinbrüchen zu transportieren. Andere gehen davon aus, dass Wagen landwirtschaftliche Produkte von den Feldern zu den Siedlungen rollten. Dies hatte auch Plato geglaubt.

Ähnlich tiefe Furchen wurden auch vor der Nordwestküste Maltas gefunden. Nach Aussage von Geologen müssen sie vor elftausend Jahren oberhalb der Wasserlinie gelegen haben. Die tief in den Sandstein gehauenen Rinnen sind identisch mit mysteriösen Spuren an Land. Diese jedoch sind so sauber ausgekerbt, dass sie nicht von Wagenrädern ausgeschliffen sein können.

Scharfe Kanten und rechtwinklige Simse

27 Meter unterhalb der im Wasser liegenden Kanäle, befindet sich der Eingang einer Höhle, die allem Anschein nach von Menschenhand herausgemeißelt ist. In der Höhle haben sich scharfe Kanten und rechtwinklige Simse erhalten, die eigentlich kein Werk der Natur sein können. Solche Höhlen findet man überall auf Malta. Sie wurden Jahrtausende lang bewohnt.

In einer Tiefe von sechs Metern unter dem Meeresspiegel sind Wagenspuren zu erkennen, eindeutig von Menschen hergestellt. Vor elftausend Jahren war hier trockenes Land. Demnach müssen die Furchen extrem alt sein. Auf Malta lehrt man, dass die ersten Menschen vor etwa siebentausend Jahren auf die Insel kamen. Hancock aber ist überzeugt, dass der riesige unterirdische Megalith-Tempel, schon während der Eiszeit gebaut wurde. Niemand weiß, ob es tatsächlich ein Tempel war, oder vielleicht ein kolossales Felsengrab.

Präzise Architekturen

Vor Maltas Küste geht Hancock noch einmal auf Tauchkurs. Im Nordosten der Insel sind Unterwasser-Bauten gesichtet worden. Der Fundort ist überraschend tief. Die Oberkante eines Torbogens liegt 21 Meter unter dem Meeresspiegel. Wenn man durch die Toröffnung schwimmt, kann man die exakt behauenen Wände eines Kanals nicht übersehen.

So präzise Architekturen können nicht von der Natur geformt sein. Ein Nord-Süd-Kanal, ein Bogendach darüber. Für Hancock sieht es künstlich aus. Vor allem die genaue Nord-Süd-Ausrichtung des Kanals spricht für ein Werk von Menschenhand.

Steinzeitliche Funde

Das Archäologische Museum in Maltas Hauptstadt Valetta bewahrt eindrucksvolle Zeugnisse der Frühgeschichte auf. Vor allem eine Kollektion eindrucksvoller Muttergottheiten. Archäologen nennen sie “fette Frauen” oder “Venusse von Malta”. Die üppigen Leiber waren einst die zentralen religiösen Symbole der Megalith-Kultur Maltas. Wissenschaftler datieren sie ins Neolithikum, vor fünftausend Jahren. Hancock erinnern sie an die Kunst im steinzeitlichen Europa, beispielsweise die Venus von Villendorf in Österreich, dreißigtausend Jahre alt, oder die fette Lady aus Tschechien, siebenundzwanzigtausend Jahre alt.

Immer mehr Zeugnisse einer älteren Zivilisation werden unter Wasser entdeckt. Endgültige Urteile über unsere Geschichte kann man aber erst fällen, wenn die Unterwelt zwischen Malta und Sizilien genau untersucht worden ist.

Atlantis im Pazifik?

Rätselhaftes Felsplateau

Auch im äußersten Süden Japans, vor der winzigen Insel Yonaguni, sucht Hancock nach versunkenen Königreichen der Eiszeit. Hier soll ein Atlantis im Pazifik untergegangen sein.

Zusammen mit dem Geologen Wolf Wichman untersucht Hancock eindrucksvolle zyklopenartige Burgareale aus exakt behauenen Felsquadern vor Japans Küsten. Um herauszufinden, ob die phantastischen Unterwasser-Burgen tatsächlich von Menschen gemacht sind, begeben sie sich gemeinsam auf Tauchgang.

Interessante Entdeckungen

“Hiseki” – Ruinenplatz – so hat der japanische Entdecker das Unterwasser-Monument vor der Insel Yonaguni genannt. Sechzehn Meter unterhalb der Wellen befindet sich ein Plateau, von dem aus man direkt die Durchgangsstraße überblickt. Auch geometrisch angeordnete Treppenstufen, und Terrassen sind deutlich zu erkennen.

Hancock entdeckt drei in den Fels gehauene Löcher, die wie er glaubt ursprünglich von Menschen geschlagen wurden. Auch eine Wanne im Fels, die an einer Seite durch Erosion abgeschliffen ist, gegenüber aber scharfe, eckige Kanten aufweist, sieht für ihn nicht natürlich aus.

Von Menschenhand gemacht?

Den Geologen Wichmann beeindruckt das alles nicht. Denn wenn man bedenkt, dass hier mindestens fünf verschiedene Formen von Erosion und Verwitterung wirkten, ergeben sich natürliche Erklärungen für die Entstehung fast aller Formen, die man hier finden kann. Aber für bemerkenswert hält er es schon, dass man die verschiedenen Formen so nah beieinander findet.

Ebenso wie Hancock ist auch Professor Kimura der Ansicht, dass Yonaguni von Menschenhand geschaffen ist. Er ist Meeresbiologe an der Ryukyus Universität auf Okinawa und untersucht Yonaguni seit 1995. Für ihn ist klar: Wenn die Natur das Monument geschaffen hätte, müssten auf dem Unterwasser-Gang überall Felsreste liegen. Aber der Weg ist sauber und zieht sich um den ganzen Block. Auch zwei Monolithe, die einen engen Tunnel abschließen, scheinen absichtlich an dieser Stelle postiert worden zu sein.

Natürliche Formationen

Wichmann, der nicht davon überzeugt ist, dass das Unterwasser-Monument von Menschenhand geschaffen wurde, untersucht die Felsformation an der Küste, ganz in der Nähe des Unterwasser-Tempels, wie ihn die Presse in Japan voreilig nennt. Er versucht Muster zu finden, die Hinweise geben können, wie die Formationen unter Wasser entstanden sein können. Das Gestein des Monuments weist eine ähnliche Struktur auf wie die Felsen über Wasser. Die Monolithe unter Wasser, von denen Hancock meint, sie seinen absichtlich dort postiert worden, stecken in einer Art Canyon fest. Sie könnten, so Wichmann, beispielsweise durch ein Erdbeben ins Wasser gefallen und im Canyon festgeklemmt sein.

Die scharfkantige Stufen und ebenen Terrassen, die sauber bearbeiteten Gänge, Straßen mit Rinnen, Rechteckige und runde Löcher, kompliziert geformte Wannen in den Fels gehauen und schließlich zwei Monolithe am Eingang eines Tunnels. Das alles ist nach Meinung Wichmanns von Erosionskräften geformt und hundertprozentig natürlich. Keine Form ist je von Menschenhand gestaltet worden.

Weitere Hinweise

Hancock, der selbstbewusste Visionär sucht nach weiteren Hinweisen. Am heiligen Berg Miwa setzt er seine Suche fort und studiert den Shinto-Glauben der Japaner. Denn ein wichtiger Aspekt des Shinto ist die Anbetung von Steinen und großen Felsen. Bei einer wichtigen Shinto-Zeremonie wird die Wiederkehr des Lichts nach einer Zeit der Dunkelheit gefeiert. Hat die Legende ihren Ursprung in wahren Ereignissen? Am Ende der Eiszeit löste der wechselnde Wasserdruck auf die Erdkruste eine vulkanische Kettenreaktion aus. Der Himmel über Japan war mehrere Jahrzehnte verdunkelt.

Felsboot von Masuda

Am Berg Miwa sind die Menschen schon seit grauen Vorzeiten von ungewöhnlichen Felsformen fasziniert. Sie bearbeiten sie und erklären sie zu Götter-Steinen. Hancock erinnern die Felsen an Yonaguni. Und er entdeckt eine auffällige Ähnlichkeit eines Fels-Schreins mit den Yonaguni-Monumenten – das Felsboot von Masuda. Eine Kombination aus sauber gehauenen, geraden Kanten und natürlich belassenen Stein. Die Ähnlichkeit der Steinbearbeitung ist verblüffend. Für Hancock ein deutlicher Hinweis, dass solche Techniken schon während der Eiszeit angewandt wurden.

Mysteriöses Volk der Yomon

Erstaunliche mathematische und astronomische Kenntnisse

Im Asuka-Tal in Zentraljapan steht das riesige Felsengrab Ishibutai. Wurde es von den Yomon errichtet, die schon in der Eiszeit in Japan siedelten?

Eigentlich hat es solche Megalith-Monumente nur im steinzeitlichen Europa gegeben. Stonehenge in England ist das prominenteste Beispiel.

Größer als Stonehenge

Einige der aufgetürmten Steinkolosse sind größer als in Stonehenge. Ein Brocken wiegt fast hundert Tonnen und wurde zehn Kilometer weit transportiert. Archäologen datieren das monumentale Felsengrab auf das siebte Jahrhundert vor Christus. Für Hancock ist klar: Das Geheimnis des Ursprungs ist damit nicht gelüftet. Voraussetzung seiner Behauptung, dass es hier schon während der Eiszeit Zivilisationen gab, ist die Veränderung der Küstenlinie in der Region Yonaguni. Denn vor zehntausend Jahren war Japan mit dem Festland verbunden.

Welches Volk lebte in dieser Region, und wozu war es fähig? Archäologen gruben die Hinterlassenschaften von Menschen mit großen künstlerischen und technischen Fähigkeiten aus. Das Volk der Yomon siedelte schon während der Eiszeit in Japan, aber bis vor kurzem wurden sie als zu primitiv eingestuft, um Megalith-Monumente bauen zu können. Dabei hat das Urvolk, tausend Jahre vor irgend einer anderen bekannten Kultur, einmalige Keramiken geschaffen: Gesichter, halb Mensch, halb Tier. In Sannai Muryama haben Wissenschaftler ein fünftausend Jahre altes Yomon-Zentrum rekonstruiert. So etwas können keine primitiven Jäger und Sammler gebaut haben.

Erstaunliche Kenntnisse

Eines ihrer Monumente zeigt, dass sie schon erstaunliche mathematische und astronomische Kenntnisse hatten. Die Yomon tüftelten einen exakten Kalender aus: Sie bauten einen Turm, der so ausgerichtet ist, dass die Säulen den Sonnenstand zur Sommersonnenwende markieren. Die Schatten der Pfosten laufen an diesem Tag genau diagonal zur Basis des Turms. Demnach müssen sie schon hoch entwickelt gewesen sein, lange bevor sie so präzise Anlagen bauten.

In Yonaguni sind die Unterwasser-Monumente exakt auf den nördlichen Wendekreis ausgerichtet. Hier steht die Sonne auf der Nordhalbkugel am 21. Juni um die Mittagszeit am höchsten Punkt. Haben die Yomon die massigen Bauten in Yonaguni errichtet? Das große Interesse der Yomon am Sonnenstand könnte die Erklärung sein, warum die Zwillingsfelsen auf dem nördlichen Wendekreis stehen.

Imposanter Felsenkreis

Auch die Steinkreise der Yomon in Komakino und anderen Plätzen stellen eine direkte Beziehung zu den Unterwasserfunden her. Große und kleine Kreise wechseln sich ab. Häufig sind sie wie Ketten miteinander verschränkt. Mal große Findlinge, mal kleine Steine. Waren es heilige Stätten?

Dreihundert Kilometer nördlich von Yonaguni taucht Hancock zusammen mit dem Geologen Wichmann zu Steinformationen, die zeigen, dass die Yomon-Kreise viel älter sein könnten als fünftausend Jahre. Der imposante Felsenkreis liegt in einer Tiefe von zwanzig Metern, sechs Kilometer vor der Küste. Vor zehntausend Jahren hätte er einige Kilometer weit im Inland gestanden. Auffällig ist, dass die Wege zwischen dem zentralen Felsen und dem ersten Steinring genau parallel zueinander verlaufen. Sie sind sauber geglättet und plan. Beim Abkratzen des Bewuchs von den Säulen, stellt Wichmann fest, dass es Kalkstein ist. Ein Gestein, aus dem viele Megalithen auf der Welt bestehen.

Keine voreiligen Schlüsse

Wichmann, “der unerschütterliche Skeptiker”, muss endlich sein endgültiges Urteil abgeben. Denn Hancock befürchtet, dass seine Theorien keiner ernst nehmen wird, wenn ein erfahrener Geologe entscheidet, dass die Unterwasserstrukturen eindeutig ein Werk der Natur sind. Wichmann hat keine genaue Erklärung für die Entstehung der Kreise und der Felsformationen. Dennoch meint er, dass man nicht so voreilig Schlüsse ziehen kann. Man muss eine Menge Untersuchungen anstellen, bevor eine Entscheidung möglich ist. Hancock gibt ihm Recht, dass noch viel überprüft werden muss, bevor das Geheimnis gelüftet werden kann. Aber er glaubt fest daran, dass die mysteriösen Yomon, deren Spuren zwölftausend Jahre zurückgehen, mit Yonaguni in Verbindung stehen.

Entdeckung in Indien

Im Meer versunkene Metropolen

Im Herbst 2001 berichten Wissenschaftler des indischen Instituts für Meerestechnologie über eine sensationelle Entdeckung im Golf von Gambay. Dort fand man zwei untergegangene Städte, genau da, wo vor achttausend Jahren noch fruchtbares Land war.

Hancock ist von der Nachricht elektrisiert: Die Metropolen sollen viertausend Jahre älter sein als jede andere Stadt der bekannten Geschichte.

Neuntausend Jahre alte Fundstücke

Die glücklichen Finder sind keine Archäologen, sondern Geologen unter Leitung von Dr. Badrinan. Zunächst dachte man, es wäre ein Fund aus der Harappazeit, aber dann stellte man fest, dass es älter sein muss. Die eine Stadt ist acht Kilometer lang, die andere neun, beide Städte liegen nebeneinander.

Für die Menschheit ist dies möglicherweise eine große Entdeckung. Eine Reihe Fundstücke sind mit Hilfe von Schleppnetzen geborgen worden. Untersuchungen mit der Radiokarbontechnik belegen, dass sie neuntausend Jahre alt sind. Auch eine Steintafel mit Schrift wurde entdeckt. Sind das fossile Grabspuren? Oder kann man die Erfindung der Schrift in die Eiszeit zurück verlegen?

Mächtige Fundamente

Mit Hilfe von Sub-bottom-profiling können Strukturen unterhalb des Meeresbodens geortet werden. Mächtige Fundamente von Gebäuden unter dem Meeresboden kamen so zum Vorschein. Alles ist in sehr regelmäßigen Abständen gebaut. Ein side-scan-sonar hat rechtwinklige Strukturen geortet. Sind es Städte aus der Eiszeit? Durch eine Computer-Animation der Zitadelle lässt sich ermessen, wie groß die Architekturen der Städte waren. Wie lange mag die Zivilisation schon existiert haben, bevor die Metropolen in der Sintflut untergingen?

Hancock ist ganz begierig, sofort auf Tauchfahrt zu gehen, um den möglichen Jahrhundertfund in Augenschein zu nehmen. Aber im Dezember 2001 brechen in der Gegend gefährliche Unruhen aus. Die örtlichen Behörden erteilen bis auf Weiteres keine Genehmigung. Schweren Herzens muss Hancock auf bessere Zeiten warten, um endlich zu beweisen, dass es ein fehlendes Kapitel in der Frühzeit der Menschheit gibt.

“Keine Indizien für planvolle Bearbeitung”

Interview mit Wolf Wichmann

Im Gegensatz zu Graham Hancock ist der Geologe Wolf Wichmann der Überzeugung, dass die Formationen vor der Insel Yonaguni natürlichen Ursprungs sind.

ZDFonline: Was sind Ihre Hauptargumente gegen die These von Graham Hancock? Warum können Sie ihr nicht zustimmen?

Keine Indizien für planvolle Bearbeitung

Wolf Wichmann: Ich habe versucht, die Geologie und Morphologie der Örtlichkeit ausschließlich im Kontext der erdgeschichtlichen und gegenwärtig wirksamen Prozesse der natürlichen Gegebenheiten zu interpretieren. Aus dieser Anschauung heraus gibt es keine aufgebauten, zusammengesetzten oder in irgendeiner Form “arrangierten” Strukturen, die zwingend von Menschen hergerichtet worden sind. Man findet also – einfach gesagt – keinerlei Bauwerke im eigentlichen Sinne. Im Gegenteil lässt sich jede einzelne Form auch und gerade im Einklang mit ihrer Umgebung als ein Ergebnis natürlicher Vorgänge unter den an dieser Stelle gegebenen Bedingungen herleiten.

Ich habe vor Ort keine eindeutigen Indizien für eine planvolle Bearbeitung gefunden. Die Entstehung aller mir gezeigten Formen ist, sogar auf relativ einfache Weise, durch die vor Ort auf die anstehende geologische Formation wirkenden Kräfte der Verwitterung und Abtragung erklärbar.

Um die Entstehung der Formen am Hiseki Point, also dem eigentlichen Yonaguni-Monument, zu erklären, ist die Annahme, es handle sich dabei um die Reste eines Bauwerkes schlichtweg nicht notwendig. Hierzu müssen eindeutige Belege präsentiert werden. Aus diesem Grunde stimme ich der These von Graham Hancock weder zu, noch lehne ich sie ab. Der eigentliche Punkt ist, dass Graham seine These durch Fakten untermauern muss, die wirklich eindeutig sind und über deren künstlich/kulturellen Ursprung es keinen Zweifel gibt.

ZDFonline: Die Formationen von Yonaguni sind sehr geometrisch. Kann die Natur solche Formen schaffen?

“Natur ist voller geometrischer Formen”

Wichmann: Ja sicher, grundsätzlich ist die Natur voller geometrischer Formen. So ist zum Beispiel die allen Kristallen zu Grunde liegende Ordnung geometrisch. Im weitesten Sinne weisen beispielsweise Schneeflocken und andere Kristalle Formen von weitaus höherer geometrischer Ordnung auf, als die vor Hiseki Point beobachteten. Ein anderes Beispiel sind die bekannten “Basaltsäulen”. Diese polygonalen Strukturen von zum Teil hochgeometrischer Komplexität entstehen senkrecht zu Abkühlungsfronten in Lavaströmen und -decken und bilden als Aufschluss an vielen Stellen der Erde bekannte Naturwunder wie zum Beispiel Schottland’s “Giants Causeway” sowie entsprechende Bildungen auf Lanzarote oder Island. In früheren Zeiten sind derartige Formen übrigens auch als kulturelle Überreste gedeutet worden.

Das geometrische Erscheinungsbild der Felsen am Hiseki Point resultiert aus der zu Grunde liegenden Struktur des Ausgangsgesteins und dessen Exposition zu Abtragungskräften des Meeres. Wir haben es hier mit einer Sedimentserie aus mittel- bis sehr feinkörnigen und relativ harten Sand- und Siltsteinen der sogenannten Yeayama-Formation zu tun. Die gleichförmigen Schichten fallen in flachem Winkel nach Südosten zum Meer hin ein. Die Schichtmächtigkeiten innerhalb der Serie liegen im Bereich von Dezimetern. Ein Netzwerk von Klüften – haarfeine Risse, aber auch breitere Spalten – durchzieht die Sedimentschichten nahezu senkrecht zur Schichtung. Schichtgrenzen und Klüfte bilden natürliche Schwächezonen im Gestein, entlang derer die zerstörerischen Kräfte von Verwitterung und Abtragung zuerst angreifen und das Gestein zermürben.

Die gut ausgeprägten Terrassen und Stufen bezeichnen die Lage ehemaliger Klüfte im Gestein. Entlang dieser Art “Sollbruchstelle” können sich auch größere Gesteinsmassen infolge des Zusammenspiels von Druckentlastung einerseits und mechanischer Verwitterung andererseits aus dem Verband lösen und zum Beispiel als “Felssturz” in die Tiefe fallen. Das herabgefallene Material wird anschließend weiter von Wellen und Brandung zerkleinert und abtransportiert. Im Kontakt mit der in diesem Bereich sehr stark ausgeprägten Dynamik von Gezeiten, Strömung, Wellen und Brandung wirkten sehr hohe vorwiegend mechanische Erosionsenergien auf die Küste ein. Herabgefallenes und vom Wasser wiederholt gegen den Felsen geschleudertes Geröll wirkt zusätzlich als “Erosionswaffe” schleifend und zertrümmernd auf das anstehende Gestein ein. Auf diese Weise entsteht die typische Kliffküste mit steil abfallender Felswand, Brandungskehle und vorgelagerter Abrasionsplattform – der so genannten “Schorre” – in der erweiterten Brandungszone.

ZDFonline: Welche Arten von Erosion kommen bei den Felsen vor? Können Sie die verschiedenen Erosionsarten näher beschreiben?

Wichmann: Folgende Ursachen-Wirkgefüge sind für Zerstörungs- und Abtragungsprozesse an Küsten verantwortlich:

1. Die endogenen also innenbürtigen Ursachen resultieren aus Prozessen, die von innerhalb der Erdkruste ausgehen, dies können tektonische Verwerfungen sein, durch Erdbeben ausgelöste Felsstürze oder vulkanische Ereignisse

2. Mechanische Zerstörung durch Wellenwirkung in Zusammenarbeit mit Geröll oder Sand, die als Erosionswaffen schleifend und zertrümmernd wirken

3. Physikalisch-chemische Lösungs- und Zersetzungsvorgänge durch Meer- und Niederschlagswasser sowie komplexe Vorgänge der Wechselwirkung zwischen Durchfeuchtung und Austrocknung, Salzverwitterung, Hydrolyse, Inkrustation und ähnliches.

4. Gesteinsabbau durch bohrende, schabende oder lösende Organismen, so genannte Bioerosion. Beispiele hierfür sind zum Beispiel Bohrmuscheln, Seeigel, Napfschnecken, aber auch Algen und Flechten im Spritzwasserbereich

Die gesamte Küste vor Hiseki Point ist eine Kliffküste mit bilderbuchartig typischer Morphologie. Hiseki Point selbst ist dabei der Rest einer ehemalig möglicherweise größeren, zusammenhängenden aber auch heute noch wirksamen Brandungsschorre oder Abrasionsplattform, die nicht mehr bis an den Kliff-Fuß heranreicht. Auf dieser Plattform, der Oberfläche einer ehemaligen Sedimentschicht, brechen sich die gegen die Küste anlaufenden Wellen und setzen die Brandungsenergie frei, die schließlich gegen die Kliffwand wirkt und sie – bei steigendem Meeresspiegel – immer weiter landeinwärts hin abträgt. Mitgeführtes Geröll wird dabei mit hoher Energie gegen die Felswand geschleudert und wirkt hochgradig mechanisch zersetzend. Auf diese Weise wird am Fuße der Felsküste eine “Brandungskehle” in das Gestein geschliffen, die ihrerseits wiederum die Stabilität der Felswand beeinträchtigt.

Außergewöhnlich große Erosion

Hohe Gezeitenströmungen, starker Wellengang und eine äußerst energiereiche Brandung summieren sich hier zu einer außergewöhnlich großen Erosionsdynamik auf. Katastrophale Ereignisse wie Taifune oder möglicherweise durch Erdbeben ausgelöste Tsunamiwellen verstärken diese Erosionskraft im Verlaufe der Jahrtausende noch. Die anstehenden Gesteine sind zusätzlich noch aufgrund ihrer Lage in einer Erdbebenzone tiefgründig von Klüften durchzogen. Diese senkrecht zu den Schichtfugen kreuz und quer verlaufenden Sollbruchstellen in einem ansonsten harten Gestein fördern die Ausbildung von glatten Brüchen und Stufenbildung geradezu. Steile Wände und gerade Linien – also eine stark geometrisch anmutende Morphologie – sind die Folge.

Verschiedene andere Formen die ebenso typisch für die an dieser Stelle wirksamen küstenmorphologischen Prozesse sind, können hier gefunden werden. Hier einige Beispiele:

Zwei in einer Spalte verkeilte, aufrecht stehende monolithische Blöcke können als Indiz für Felsstürze angesehen werden, die möglicherweise durch Erdbeben ausgelöst worden sind.

Strudeltöpfe sind das Ergebnis einer punktuellen Tiefenerosion. Von starker Strömung mitgeführtes Geröll verfängt sich in einer vorhandenen Vertiefung im Strömungsbett. Durch so entstehende Turbulenzen in Rotation versetzt, schleifen die Gerölle die Vertiefung, oft am Kreuzungspunkt zweier Klüfte gelegen, oft sehr tief in den Untergrund. Auf dieselbe Weise entstehen die hierzulande besser bekannten Gletschermühlen

Gezeitenkanäle oder schmale Brandungsgassen entstehen ebenfalls vorwiegend durch mechanische Erosion entlang vorgegebener Klüfte oder anderer Schwächezonen im Gestein. Sie liegen in der Regel senkrecht zur Brandungslinie und sind auch hier sowohl aktiv im derzeitigen Küstenbereich als auch “ertrunken” an der Basis des Monumentes zu identifizieren

ZDFonline: Wie kann es sein, dass man so viele geometrische Formationen so nah beieinander findet?

Wichmann: Sämtliche Einzelstrukturen gehören zum typischen und zu erwartenden Formenschatz in dem hier vorgefundenen Zusammenspiel von Gesteinscharakteristika, klimatischen Einflüssen und spezifischen erosionsdynamischen Prozessen. Die klare geometrisch anmutende Formgebung ist das Ergebnis aus dem Zusammenspiel von Charakter und innerer Struktur des Gesteins (gleichmäßige Härte, mineralogische Zusammensetzung, Schichtung, Klüftungsnetz). Gäbe es beispielsweise eine weniger ausgeprägte Klüftung, wären die Stufen anders ausgebildet, möglicherweise würden Gezeitenkanäle, Brandungsgassen oder Strudeltöpfe fehlen. Bei einer angenommenen Wechsellagerung von harten und weichen Gesteinsschichten, wären die weichen Anteile stärker von der Erosion ausgeräumt worden, als die harten Bereiche. Möglicherweise wäre die Steilwand stärker strukturiert, es gäbe mehr Überhänge und Simse, Nischen, Brandungshöhlen oder Grotten. Bei steiler Lagerung der Schichten gäbe es wohl eine steile Kliffwand, die Brandungsschorre würde hingegen aus Schichtköpfen bestehen und eine völlig andere Oberflächenstruktur aufweisen. In diesem Falle gäbe es vermutlich auch keine ausgeprägte Terrassen- oder Stufenbildung.

ZDFonline: Gibt es vergleichbare Funde, wo durch Erosion so vielfältige geometrische Felsformen auf engem Raum entstanden sind, auch anderswo auf der Erde?

Freie Flächen nicht ungewöhnlich

Wichmann: Die Situation um die Südostspitze von Yonaguni-Jima ist in diesem Zusammenhang und in Bezug auf die Vollständigkeit der Formenschatzes auf so engem Raum wohl ein Glücksfall. Vergleichbares ist überall dort anzutreffen, wo harte, gut gebankte flach lagernde Sedimentgesteine (Sandstein, Siltstein oder auch Kalkstein) an einer Meeresküste mit hoher Erosionsdynamik anstehen und außerdem auch noch die klimatischen Bedingungen vergleichbar sind. Felskliffküsten die zumindest einen Teil des um Hiseki Point auftretenden Formenschatzes aufweisen sind beispielsweise an einigen Orten entlang der Kanalküste zu finden. So z.B. in Frankreich (Halbinsel Crozon, Pointe de Dinan, Bretagne; Kreidekalkküste bei Etretat, Normandie) und England – um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Um Yonaguni herum fehlen allerdings auch so eindrucksvolle Formen wie Brandungstore, die andererseits z.B. im Mittelmeeraum oder an der europäischen Atlantikküste aber auch in Australien durchaus anzutreffen sind.

ZDFonline: Wenn die Formationen durch Erosion entstanden sind, warum gibt es dann keine herumliegenden Felsreste?

Wichmann: Die gezeigten Bilder in der Dokumentation vermitteln hier einen etwas unvollständiges Bild. Es gibt am Fuß des Felsformation und in der gesamten Umgebung des Monumentes durchaus Geröllfelder und Blockhalden. Sand oder Kies wird man allerdings vergeblich suchen, da die Wasserbewegung vor der Küste sehr stark ist. Feines Material kann dort nicht abgelagert werden. Es gibt in der Tat einige freie Flächen. Das ist allerdings durchaus nichts Ungewöhnliches, da in Bereichen, die permanent oder auch periodisch starker Strömung ausgesetzt sind, große Areale so gut wie geröllfrei gehalten werden. Liegen diese Flächen zusätzlich noch oberhalb einer deutlich tiefer gelegenen lokalen Erosionsbasis und weisen außerdem eine Neigung in Richtung auf diese auf, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass herabgefallenes Material auch schnell wieder abtransportiert wird, solange es eine Mindestgrösse nicht erreicht.

ZDFonline: Ist es möglich, dass sich die These von Hancock in der Zukunft durch weitere Forschungsergebnisse bewahrheiten könnte?

“Rein natürliche Erosionsprozesse”

Wichmann: Alle Formen um Hiseki Point herum, die ich bislang gesehen habe, entsprechen ohne Ausnahme von ihrer Anlage und Ausbildung her den an dieser Stelle und unter den dort herrschenden Bedingungen zu erwartenden Erosionsmustern. Es ist denkbar, dass einige von ihnen eine Überprägung durch menschliches Zutun erfahren haben könnten. Selbst hierfür fehlen aber bislang die wirklich überzeugenden Beweise. Es ist außerdem denkbar, dass mögliche Spuren menschlicher Tätigkeiten im Laufe der letzen 8000 Jahre verschwunden sind, eine Diskussion hierüber erübrigt sich allerdings. Nach meiner derzeitigen Überzeugung sind die Felsformationen des Hiseki-Point -Monumentes das Ergebnis rein natürlicher Erosionsprozesse. Von weitergehenden Forschungsergebnissen in diese Richtung wären allerhöchstens Hinweise in Richtung auf Steinbrucharbeiten oder behutsames “Terraforming” zu erwarten, d.h. die natürliche Anlage der Felsformation wurde von einer Zivilisation quasi überarbeitet und in ein Bauwerk integriert.

ZDFonline: Was wären für Sie überzeugende Beweise für die Richtigkeit der These Hancocks?

Wichmann: Überzeugende Belege für die Einflussnahme einer menschlichen Zivilisation auf die Gestaltung der gesamten Formation oder auf Teile davon wäre zum Beispiel der Fund von eindeutig arrangierten Strukturen oder solchen, die zumindest die natürlichen Gegebenheiten erkennbar ergänzen. Im Einzelnen könnten dies sein: Bauwerke oder Ruinen, die aus arrangiertem oder künstlich aufgeschichtetem Baumaterial bestehen (zum Beispiel Mauerreste aus verfugtem/verfestigtem Baumaterial), eindeutig zuordenbare Muster einer Infrastruktur, wie etwa Grundrisse von Gebäuden, Spuren von Bearbeitung, Skulpturen, Symbole, Gravuren, nachvollziehbar planvoll angelegte Wege, Kanäle etc.

Quelle: ZDF Doku

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