Die Umwandlung von Sprache in Text ist erst dann hilfreich, wenn sie über die reine Worterkennung hinaus die Bedeutung des Gesprochenen übermittelt.

Gute Schreibkräfte tippen den ihnen diktierten Text nicht einfach ab. Sie lassen beispielsweise das „Ähm“ und Hintergrunddialoge weg, arbeiten diktierte Korrekturen ein, bringen die Daten in eine bestimmte Form, die nicht zum eigentlichen Diktat gehören, arbeiten diktierte Korrekturen ein, bringen die Daten in eine bestimmte Form und formulieren Sätze um. Sie nehmen Korrekturen vor und klären Unstimmigkeiten. Und zu guter Letzt formatieren sie den Text, indem sie beispielsweise Unterüberschriften hinzufügen und Listen nummerieren. Kurzum, sie gewährleisten, dass das Endprodukt nicht nur das Gesprochene, sondern das vermittelt, was wirklich gemeint ist.

Eine intelligente Spracherkennung, wie sie von Philips Speech Processing in Wien entwickelt wurde, kopiert diese Fähigkeiten guter medizinischer Schreibkräfte und entlastet damit die Sekretariate. Die Technik ist für Ärzte, die sich selbst um die Berichte kümmern wollen ebenso hilfreich wie für Ärzte, die lediglich diktieren und unterschreiben und das Editieren anderen überlassen wollen.