Technik

Die Foveon X3-Technolgie ist der Durchbruch, der die X3-Sensoren ermöglicht, die Farben Rot, Grün und Blau an jedem Bildpunkt auf der Sensorenfläche zu messen. Im Gegensatz hierzu können die herkömmlichen Generationen der CCD- und CMOS-Sensoren nur eine Farbe an jedem Bildpunkt durch ein Mosaik von Farbfiltern messen.

Die “3-in-1-Pixel”-Architektur des X3-Bildsensors enthält drei Pixelsensoren, die pro Pixelposition im Sensorchip übereinander geschichtet angeordnet sind. Die grosse Anzahl der Pixel führt sowohl zu einer wesentlich höheren Auflösung (abhängig von der Anzahl an Bildpunkten) als auch zur Aufhebung störender Farb-Artefakte wie dem Moiré-Effekt. Da kein optischer Weichzeichner benötigt wird, ist die mit den Kameraobjektiven übertragene Schärfe der aufgenommenen Bilder wesentlich besser.

Besuchen Sie die Website von Foveon , und speziell die Seite zur X3-Technik.

Pixel

Viele Leute werden sich nun fragen, was denn richtig ist. Soll man die Sigma SD9 oder SD10 als “3,4-Megapixel”- oder als “10,2-Megapixel-Kamera” bezeichnen? Die X3-Technik macht die in der Bezeichnung “Megapixel” steckende Mehrdeutigkeit klar und degradiert somit diesen Begriff zu einem mehr als unbrauchbaren Instrument für den Vergleich der Bildelemente moderner Kameras. Sehen Sie sich dazu auch unsere X3-Pixel-Seite an.

Eine Bewertung der Kamera anhand der Gesamtzahl vorhandener Photodetektoren ist die beste Lösung. Deshalb wird im Zusammenhang mit den Kameras SD9 oder SD10 und ihrem Sensor gern auf die “10,2 Millionen Pixelsensoren”, oder die “10,2 Millionen Photodetektoren”, oder die “3,4 Millionen Pixeln mal 3 Schichten” verwiesen. Wenn eine einzelne Zahl für “megapixel” erforderlich ist , ist 10,2 die einzige passende Möglichkeit. Wenn extra Raum vorhanden ist, liefert eine Darstellung wie “10,2 megapixels (3,4 MP Rot + 3,4 MP Grüne + 3,4 MP Blau)” vollständigere Informationen.

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